Verschiedene Vereinsphilosophien prägen den Fußball

training wissen abschlusstrainingVor allem im Amateurfußball prägen die unterschiedlichsten Philosophien die Vereine. Oft hängen die Philosophien mit den finanziellen Möglichkeiten der Vereine zusammen. Provokant ausgedrückt:  Der Verein mit dem meisten Geld, kann sich qualitativ gute Spieler leisten, der Verein der finanziell nicht so gut da steht,.......

gibt als Philosophie "wir spielen mit den Jungen Spielern aus den eigenen Reihen" aus. Diese Philosophien ändern sich oft, da es gerade wieder einen oder mehrere potente Sponsoren gibt. Ein Verein ist natürlich auch von Sponsoren abhängig und wir sind froh dass es diese Idealisten gibt die ihr Geld in den Amateurfußball stecken. Stellvertretend mal hier ein großes Dankeschön. Trotzdem sollte der Verein ein Konzept haben, von dem sie nicht abweichen auch wenn sich die finanziellen Mitteln verändern. Meiner Meinung nach muss ein Verein langfristig denken, denn es gibt im Amateurfußball aber auch im Profifußball genug Beispiele dafür, wo Vereine abstürzen oder sich sogar auflösen. Bei einem Verein, vor allem im Amateurfußball, geht es nicht um Arbeitsplätze sondern man soll sich bewusst machen, welche Aufgaben der Verein in seiner Gemeinde hat. Es ist klar, dass jeder sportlichen Erfolg will, aber man sollte diesen sportlichen Erfolg nicht über alles stellen. Es kann auch die Aufgabe eines Vereines sein die Jugend in der Gemeinde zum Sport zu bewegen oder der Bevölkerung ein geselliges Beisammen sein zu bieten. Erst wenn im Verein alles passt, wenn alle an einem Strang ziehen, wenn die Philosophie jeder im Verein und in der Gemeinde trägt, wird sich auch irgendwann der sportliche Erfolg einstellen.

Im Prinzip ist es egal ob man eine Klasse höher spielt oder nicht. Die Leute wollen ehrliche Arbeit sehen und Zuschauer kommen lieber auf ein regionales Derby als sich ein Spiel gegen einen unbekannten Verein eine Klasse höher anzusehen. Ich kenne ein Beispiel eines Regionalliga Vereines der zu Regionalligazeiten vor 200 Besuchern gespielt hat, weil der Gegner für die Zuseher uninteressant war. Als der Verein sich dann auflöste und in der 2. Klasse neu begann, hatten sie plötzlich bei einem Derby 800 Zuseher. Ein Umdenken begann und plötzlich verfolgt man eine andere Philosophie, nicht nur deshalb weil halt der Geldgeber nicht mehr da ist.

Meiner Meinung nach, und da beginnen bereits viele Vereine damit, ist der Weg der Jugend der richtige. Hier muss man die vorhandenen finanziellen Mittel reinstecken. Es müssen da endlich mal gute Trainer her, die sollen ruhig auch eine Aufwandentschädigung erhalten. Der Verein soll sein Geld in die Ausbildung seiner (Jugend)Trainer stecken und schauen dass die Rahmenbedingungen im Verein passen. Ich muss mir zuerst mal Gedanken darüber machen, wie die eigenen Spieler verbessert werden können, das geht eben nur wenn man gute Trainer hat.

Das schwierigste ist meiner Meinung nach auch diesen Weg unbeirrt fortzusetzen. Funktionäre insbesondere Sektionsleiter oder sportliche Leiter müssen stark sein und nicht gleich nervös werden sollte der gewünschte sportliche Erfolg nicht gleich eintreffen. Viel zu oft wird da gleich panisch gehandelt. Da wird der Trainer ausgetauscht, da werden teure "Qualitätsspieler" geholt und die Philosophie ist für ein halbes Jahr dahin. Man sagt wir setzen auf unsere jungen Spieler, setzt ihnen aber immer wieder andere Spieler vor die Nase damit man ja nicht absteigt. Wenn man den es nüchtern betrachtet ist es wirklich wurscht ob man Gebietsliga oder 1. Klasse spielt. Wenn den jungen Spielern Vertrauen geschenkt wird, werden sie das früher oder später zurückgeben. Dann ist der sportliche Erfolg wieder da und man hat sich eine Menge gespart.

Jetzt werden vielleicht einige sagen, dass wissen wir eh, dass ist eh logisch. Dann macht das auch. Nicht reden handeln. Vereine erarbeitet euch Philosophien, Ziele und zieht es durch. Weicht nicht ab von euren Zielen, verbessert eure eigenen Leute und vergesst nicht auf die Menschen die viele Stunden freiwillig und unentgeltlich für unsere Vereine arbeiten.

Amateurscout kann euch helfen die eigenen Spieler zu verbessern und dass sehr kostengünstig. Ihr braucht nur die eigene (Jugend)Mannschaft 3 - 4x filmen lassen, ihr werdet sehen, dass dies sehr viel bringt und wie in kurzer Zeit nicht nur die Trainer einiges lernen sondern auch die Spieler.

Unser sportlicher Partner AFS mit Dominik Voglsinger an der Spitze bietet auch Trainerfortbildungen an. Erkundigt euch über solche Möglichkeiten die eigenen leute zu verbessern. Für Fragen stehen wir euch gerne zu Verfügung. Im Amateurfußball sind die Potenziale noch lange nicht entdeckt und ausgereift. Probiert was anderes und lasst euch nicht von den finanziellen Möglichkeiten blenden.

Euer Amateurscout

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